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  • »molly2012« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 30. Juli 2012, 18:34

Huhu ich bin neu hier

Hallo Ihr lieben, :217:

wollte mich mal kurz vorstellen, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, Mutter von von 2 Kinder (Zwillinge) 4,5 Jahre alt. Mein aktuelles Gewicht liegt bei 147,5 bei einem BMI von knapp 59 bei einer Größe von 158 cm.

Ich war am 23.07.2012 zum erstgespräch in der Klinik Sachsenhausen und möchte gerne einen Schlauchmagen. Heute habe ich alle Unterlagen für die Krankenkasse fertig gemacht und losgeschickt. Jetzt heißt es abwarten und hoffen auf die Genehmigung.

Ich habe großen Respekt vor diesem Schritt, natürlich auch Angst vor der OP, habe aber schon so viel positives über den Schlauchmagen gelesen das ich für mich keinen anderen Weg sehe. Mein erstes Ziel wäre natürlich unter 100 kg zu kommen, mein zweites Ziel wäre 80-85 kg und alles was darunter ist wäre ein Geschenk. Bewundere alle die es Geschafft haben Ihr Idealgewicht zu ereichen das ist für mich im Moment noch unvorstellbar.

Natürlich habe ich auch noch ein Paar Fragen :210: an Euch. Wie ist es Euch nach der Operation ergangen, ich meine wie seit Ihr mit er Essensmenge zurechtgekommen? 150-200 ml ist ja sehr wenig ist man da unzufrieden das man nicht mehr Essen kann? Wie habt Ihr Euere Ernährung danach umgestellt auf was achtet Ihr. Gibt es da vorgaben von der Klinik wenn man entlassen wird? Ich würde mich da gerne sehlisch Moralisch darauf einstellen was auf mich zukommt und das ich nachher wenn man die Flüssigfase und Breifase hinter sich hat essen kann oder soll. Gibt es da Essenspläne, worauf muss ich achten um alle Nährstoffe zu bekommen? Beugt Ihr vor mit Vitaminpräperate und wie ist das mit dem Haarausfall den man bekommen kann, gibt es da was zur vorbeuge? Fragen über Fragen, ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein Paar Infos geben könnt.



Liebe Grüße

Molly2012
Liebe Grüße

Molly 2012

23.07.2012 Erstgespräch KH Sachsenhausen
27.07.2012 Gutachten im Briefkasten
30.07.2012 Antrag an KK geschickt
02.08.2012 Antrag wurde zum MDK geschickt
14.08.2012 Anruf der KK Antrag wurde genehmigt :250:
OP Termin 07.09.2012 am 06.09.2012 einrücken

Mein OP Bericht
Mein Schlauchmagen OP Bericht 07.09.2012


Hermanngerman

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2

Dienstag, 31. Juli 2012, 10:15

Hallo Molly2012, :217:

erst mal ein herzliches Willkommen in unserem Forum. :234:

Ja also für die Zeit nach der OP solltest Du Dir in Sachen Hunger keine Gedanken machen, denn den gibt es am Anfang überhaupt nicht. Zumindest geht es den Meisten so. Da der Magen, oder besser was davon übrig ist, nur noch ca. 100 - 180 ml fasst, ist bei dieser Menge das Hungergefühl weg und Du fühlst Dich einfach satt. Du solltest sogar die Uhr stellen, dass Du auf drei Mahlzeiten am Tag kommst. Denn wenn Du nicht ca. 1000 kCal zu Dir nimmst, bekommst Du Mangelerscheinungen. :207:

Natürlich erhältst Du Unterlagen von der Klinik, wie Du Dich nach der OP verhalten sollst und was Du vor allem am Anfang essen kannst. Wenn der Schlauchmagen richtig gemacht wurde, bekommst Du keine Mangelerscheinungen. Das ist beim Bypass eine ganz andere Geschichte. Also abwarten, die ersten Stoffwechseluntersuchungen nach der OP abwarten und dann weiter sehen. :215:

Was Du später essen kannst liegt an Dir selbst. Du musst einfach auf Deinen Magen hören. Bei den meisten Patienten verändert sich das Geschmacksempfinden erheblich. Es kann passieren, dass Du Fritten überhaupt nicht mehr verträgst und sie kommen Dir gleich wieder hoch (zu viel Fett) Das Gleiche kann mit Wurstwaren passieren. Oder Du verträgst keinen Salat mehr, denn der gast unheimlich und Du musst stundenlang aufstoßen. So fängst Du eigentlich an, wie ein Kleinkind zu probieren, was Dir schmeckt. Und wenn das Völlegefühl sich meldet, sofort aufhören zu essen, sonst heißt es "Würfelhusten" und Durchfall :bad011:
Wichtig alles sehr gut kauen und genießen. Denn die Ernährung wandelt sich von Quantität in Qualität. :839:

Du wirst Dich mit Lebensmittel beschäftigen müssen, damit Du genügend Eiweiß aufnimmst. Denn idealerweise solltest Du ca. 80 g Proteine täglich aufnehmen. Um das zu erreichen, musst Du dann Fett und Kohlehydrate verringern, d.h. weniger Backwaren, dafür mehr mageres Fleisch und Fisch essen. Getränke ohne Zucker, viel Milchprodukte ohne Zucker (!!!!!!).

Gemüse für die Vitamin- und Mineralstoffversorgung nicht lange kochen, sondern schonend zubereiten. :839:

Ich denke, Deinen Essänderung wird sich auch auf Deine Familie auswirken. Durch die Fettreduzierung und Verringerung der Kohlenhydrate haben alle bei Dir die Chance, mit gesünderem Essen mit Dir zusammen gesund zu leben. :09:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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3

Dienstag, 31. Juli 2012, 14:48

vielen Dank für die ausführliche Antwort. :163:

Ich habe mir Bücher Bestellt Schlank im Schlaf von Dr. Pape Insulintrennkost, da geht es auch darum Kohlehydrate zu reduzieren, hauptsächlich Morgens, mittags nur wenig Abends garkeine nur Eiweis. Hierbei soll man auch nur 3 Mahlzeiten zu sich nehmen und 5 Stunden Pause einhalten. Vieleicht hilft mir das ja schonvorab mich etwas umszustellen und mich mit der Ernährung auseinander zusetzen. Ich mache das jetzt seit ca. 2 Wochen, habe seither 1,65 kg abgenommen. Allerdings habe ich Probleme die 5 Stunden einzuhalten, da bekomme ich irgendwie eine Unterzuckerung, Schweisausbrüche, zitterig, mulmiges gefühl wenn ich dann was gegessen habe geht es mir wieder gut. Vieleicht liegt es auch daran das sich der Körper erst daran gewöhnen muss. Vorher habe ich manchmal bis Mittags 14:00 Uhr garnichts gegessen das war kein Problem.

Liebe Grüße

Molly 2012
Liebe Grüße

Molly 2012

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Hermanngerman

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4

Dienstag, 31. Juli 2012, 17:30

Hallo Molly 2012, :217:

ich muss Dir dringend abraten, ohne ärztliche Überwachung eine Diät dieser Art allein zu machen. Wenn Du selbst schon feststellst, dass Du in den Unterzucker rauschst, stimmt etwas mit Deinem Stoffwechsel nicht. Also mein Rat: Umgehend einen Arzt mit ernährungswissenschaftlicher Ausbildung einschalten, denn der geht Deinem Unterzucker mit Blutuntersuchung auf den Grund. Ich muss Dir sagen, dass ich von Diäten aus Büchern oder Zeitschriften nichts halte. Denn da geht es vordergründig nur um Umsatz für Verlage. :afa3:

Ernsthafte Abnahmeversuche gehen eigentlich nur in Verbindung mit einer permanenten Ernährungsberatung. Aus meiner Sicht bringen außer Frust und Misserfolge Diäten gar nichts. Es wird lediglich der Körper auf Jo-Jo-Effekt trainiert und das Ergebnis ist niederschmetternd. Abnehmen kann man nur mit langfristiger Ernährungsumstellung und -Überwachung. Das erreicht man, wenn nichts mehr hilft, mit der AC-Chirurgie. Da hat man die einmalige Chance nach dem Eingriff ohne jeden Frust und mit guten Vorsätzen, die man leicht einhalten kann, Erfolge feiern. Erschwerend kommt hinzu, wenn bereits Nebenerkrankungen vorhanden sind. Dann können Diäten lebensbedrohend sein. So eignet sich z.B. eine Weight- Watcher-Diät für Diabetiker überhaupt nicht. Das wird aber von diesem Unternehmen verschwiegen. :fing006:

Wenn Du operiert bist, gibt es im Internet genügend Homepages, die Onlinetagebücher und Lebensmittelübersichten, in denen man die Nährwerte und Mineralgehalte kontrollieren kann. Bei Bedarf kann ich Dir so eine Seite nennen, die ich auch benutze.

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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5

Dienstag, 31. Juli 2012, 18:19

O.K. dann muss ich jetzt noch durchhalten und auf ein positiv von der KK hoffen. Dachte diese Ernährung kommt dem nach dem Schlauchmagen oder Baypass am nähesten. Aber gut mit den Nebenwirkungen hast Du natürlich recht. Mit der Ernährungsberatung will ich warten bis nach der OP, da ich dann ja auch eine Zuzahlung von 30,-€ habe pro Sitzung und soweit mir bekannt ist übernimmt die KK nur 4 Sitzungen ob die mehr übernehmen nach einer Magen OP weis ich nicht. Nach der OP brauche ich die auf jedenfall und denke es bringt mir dann am meisten.

Habe heute schon mal bei der Sendungsverfolgung geschaut, aber leider ist mein Antrag noch nicht unterwegs. :211:
Liebe Grüße

Molly 2012

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marcho

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Dienstag, 31. Juli 2012, 18:28

:47: molly2012

Auch von mir ein :163: :234: bei uns im Forum.

Ja, Geduld ist nun das was du brauchst. Aber diese Zeit solltest du auch nutzen all deine Fragen beantwortet zu bekommen, so kannst du deine Angst, welche ganz normal sind, überwinden.
Betreffend den Diäten ist es leider so, dass es nach Studien gerade weniger als 10% schaffen, das Gewicht langjährig zu halten. Eine AC-OP unterstützt dich dabei enorm, aber natürlich musst du dein Essverhalten auch ändern. Denn wenn du denkst, dass du nun eine AC OP hast und es kann nichts mehr passieren, dann irrst du dich enorm. Aber mit etwas disziplin wirst du das schaffen, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Halte uns hier auf dem laufenden und bei Fragen einfach rein damit.

Grüessli

Marc :877:

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Dienstag, 31. Juli 2012, 23:24

ja ich weis das ich mein Essverhalten ändern muss, dehalb habe ich gedacht ich beschäftige mich jetzt schon damit und änder was, damit es mir dann nicht ganz so schwär fällt.

Das ich mit Diäten mein Gewicht langfristig nicht halten kann, das habe ich auch schon gemerkt lach...

Ich habe gedacht jedes kg was ich bis zur OP weniger habe wäre von vorteil.

Es ist schwirig für mich einzuschätzen wie es danch ist, die Menge 150-200g klar das enspricht gerade nal einen Joghurt. Aber wie man sich dann genau ernährt? Habe gelesen das manche nur 700 kalorien andere wiederum 1000 kalorien zu sich nehmen kann das so sehr warieren? Wiegt Ihr das Essen oder zählt Ihr da Kalorien? Ich habe Angst evtl. zu wenig zu Essen und mein Körper stellt sich auf Sparflamme ein oder nicht richtig zu Essen und dann nicht richtig abnehme. oder wenn ich zu wenig esse und irgendwann mit meinem Gewicht nicht weiter komme, nicht mehr reduzieren zu können weil es ja eh schon so wenig ist. Mir wird es wahrscheinlich schwer fallen überwiegend auf Kohlehydrate zu verzichten besonders abends, das probiere ich gerade aus. Ist nicht so einfach im Sommer eher noch leichter da ich da gerne salat esse, aber im Winter mag ich den nicht immer.

Wie erging es Euch nach der OP? Wie war es für Euch festzustellen das nur noch winzige Mengen gehen, wart Ihr da manchmal traurig? Z.B. beim Frühstück mit der Familie, wenn ich mir vorstelle ich kann vieleicht ein viertel oder ein halbes Brötchen essen, alleine die Entscheidung zu Treffen was da jetzt drauf kommt, ich habe ja dann keine zweite hälfte mehr für was anderes was ich vieleicht auch gerne Essen möchte. Versteht mich jetzt nicht falsch, ich will ja verzichten und was ändern, aber der Kopf wird ja nicht mit Operiert und man muss sich dann doch erst mal umstellen denke ich. Und richtig bewusst wird einem das wahrscheinlich dann erst nach der OP oder? Ich mache mir da wirklich Gedanken.

Dann habe ich noch eine Frage, ich habe gelesen das manche vor der OP keine Flüssigkeitsfase haben, andere wiederum 2 Wochen vorher. Mir wurde in der Klink wiederum gesagt ich müsste 1 Woche vorher eine Flüssigkeistfase machen damit sich die Leber verkleinert. Das wäre wichtig für die OP da die Leber über dem Magen liegen würde und bei der OP nach oben geklappt werden muss. Ich habe jemanden kennengelernt der einen Tag vor der OP als Hänkersmahlzeit sogar noch einen Döner gegessen hat. Ich bin sehr verunsichert kann mich da mal jemand aufklären was da dahinter steckt?

Das sind im Moment die dinge die mich beschäftigen und natürlich ob ich überhaut eine Genehmigung von der KK bekomme.

Liebe Grüße

Molly2012
Liebe Grüße

Molly 2012

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marcho

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Mittwoch, 1. August 2012, 12:05

:47: Molly

Also vor der OP weiter an Gewicht verlieren ist immer gut, denn da kommt auch schon deine andere Frage zum zug. Nähmlich die mit der Fettleber. Die Fettleber wirst du mit jedem Kilo weniger vor der OP, verkleinern. Das mit der Flüssigphase halte ich für masslos übertrieben, jedoch weiss ich, dass diese noch in sehr vielen Kliniken in :277: angewendet wird. Also bleibt dir leider nichts übrig als den Vorgaben deines Chirurgen zu gehorchen. Kannst Ihn aber mal fragen.

Die Essmenge einschätzen ist bei einer AC OP überflüssig. Nur was du isst musst du wissen, und da hilft dir eine speziell für AC-OP ausgebildetet Ernährungsberatung. (nicht jede Beratung ist für uns operierte geeignet.) Die Essmenge wird dir dein Magen schon mitteilen. Diese Meldungen musst du lernen zu verstehen, Somit sehe ich das mit Kalorienzählen auch als überflüssig. Zumindest ich wie auch meine Frau, die auch operiert ist, haben nie Kaloriengezählt. Es ist aber wichtig, dass du die Essensumstellung dir angewöhnst, dazu hast du ca. 1-1.5 Jahre nach der OP Zeit, denn ab dann bist du auf dich gestellt und die OP wird seine Wirkung verlieren. Zwar nicht ganz, aber es würde ausreichen, dass du wieder an Gewicht zunimmst. Über die Essmenge war ich nie traurig, denn das Resultat sah ich dann auf der Waage und da war ich mehr als Happy!!
Fazit meiner Zeilen ist, dass du mit der OP ein sehr effizienter "Helfer" hast, aber du darfst dich nicht dein Lebenlang darauf verlassen und dazu musst du einiges machen.

Hänkersmahlzeit: Ich finde es eine Gute Sache, vor der OP (vielleicht nicht einen Tag vorher) eine "Hänkersmahlzeit einzunehmen, denn es wird deiner Seele gut tun.

Ich hoffe keine deiner Fragen übersehen zu haben und sonst einfach nochmals fragen. Das gilt natürlich auch für neue Fragen.

Grüessli

Marc :877:

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Mittwoch, 1. August 2012, 13:28

Hallo Marc,

deine Antworten haben mir sehr geholfen Danke. :163: Und mich um einiges beruhigt, ich mache mir halt Gedanken, was auch gut ist damit es kein böses Erwachen gibt.

Wie finde ich den den geeigneten Ernährungsberater der sich mit der Materie auskennt, denke das ist wahrscheinlich garnicht so einfach. Muss man das dann eigentlich Privat bezahlen? Bei der Ernährungsberaterin wo ich war die sagte mir das die KK 4 Sitzungen zahlen aber der Eigenanteil läge pro Sitzung bei 30,-€. Ist das bei Euch auch so?

Lg Molly 2012
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Molly 2012

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marcho

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Mittwoch, 1. August 2012, 17:00

:47: Molly

Ich bin froh, dir weitergeholfen zu haben und würde mich freuen, dies auch bei weiteren Fragen zu machen.

Die richtige Ernährungsberatung zu finden ist gar nicht so schwer. Am besten gehst du zu dieser Ernährungsberatung welche mit deinem Chirurg zusammen arbeitet. Diese sollte sich mit der Materie AC-OP auskennen. Wegen dem bezahlen kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich die Zahlungsverpflichtungen in :277: nicht kenne. Bei uns in der :877: ist es so, dass sämtliche Ernährungsberatungen im Zusammenhang mit einer AC-OP bezahlt wird.

Grüessli

Marc :877:

Hermanngerman

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Mittwoch, 1. August 2012, 17:35

Hallo Molly, :217:

Wie Marcho schon schreibt, ist auch in Deutschland die Ernährungsberatung nach der OP eine Leistung der Klinik, die direkt mit der Kasse abrechnet. :203:

Nun zu Deiner Frage wegen der Nahrungsmittelaufnahme nach dem Eingriff. :839:

Du solltest mal in diesem Thread nachschauen.

http://www.adipositas-chirurgie.net/wbb3…d&threadID=3863

Da habe ich von einer Klinik in München die Vorschläge für die Zeit nach einer Schlauchmagen-OP aufgeschrieben.

Noch einmal, die Ernährungsberatung kostet nichts, wenn Du in der Klinik, in der Du operiert wurdest, die Ernährungsberatung aufsuchst, bzw. fragst. Das gehört eigentlich zu einem Adipositaszentrum dazu. Und wie ich weiß, ist es in Sachsenhausen auch so, dass Du immer die Ernährungsberatung in Anspruch nehmen kannst, wenn es nötig wird. Denn nach der OP ist die Ernährungsberatung wichtig, denn bei jedem Patienten sind andere Ernährungsumstände zu verzeichnen.

Nun ist es natürlich logisch, dass es nichts schadet, wenn Du schon vor dem Eingriff Gewicht verlierst. Ich an Deiner Stelle würde aber dafür Sorge tragen, dass Du Vitamine wie B 12 und andere speicherfähige Mineralstoffe zuzuführen. Sprich viel Obst und Gemüse essen und B 12-haltige Lebensmittel, wie Leber, Eier und mageres Rindfleisch essen. :6f0:

Ja nach der OP habe ich tatsächlich drei Dinge benutzt.

1. eine Tasse mit einem Füllungsvermögen von 150 ml
2. eine kleine Diätwaage
3. das Internetprogramm www.fddb.info

Unter fddb habe ich mich angemeldet und mein Tagebuch geführt. Da gibst Du die Speisen ein, die Du gegessen hast in Menge und die Zeit. Da wird Dir sofort angezeigt, wie hoch die einzelnen Energieanteile wie Proteine, Kohlehydrate und Fett verteilt sind. Zusätzlich wird die aufgenommene Kalorienmenge berechnet und angezeigt. So kannst Du sofort sehen, ohne großen Aufwand und Kalorienzählerei, wie Deine Energieaufnahme ist. Wenn Du Sport betreibst, oder andere Tätigkeiten (selbst Hausarbeiten) kannst Du diese auch eingeben. dann kannst Du sofort sehen, wie hoch Dein Energieverbrauch tatsächlich war. Ich habe es am Anfang sehr genau eingehalten und habe nie mit dem Gewichtsverlust, noch Probleme mit zu wenig Proteine sowie zu viel Kohlehydrate oder Fett gehabt. Ich kann Dir nur empfehlen das Programm mal über ein paar Tage auszuprobieren. Ich brauchte nie Ernährungstagebücher schreiben, sondern habe einfach die Aufzeichnungen ausgedruckt, bzw. meine Ernährungsberatung ist in das Programm gegangen und wir haben direkt am Telefon die Probleme besprochen. Besser geht es nicht. :250:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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Mittwoch, 1. August 2012, 21:58

Danke für die tollen Tipps, das mit dem Ernährungstagebuch Online finde ich Klasse super Idee!!!

Den Thread mit der Klinik habe ich gelesen und dazu noch eine Frage warum oder für was soll man den Eiweispulver nehmen? Und welches ist da geeignet?

mit den Vitaminpräperaten muss ich mich auch noch mal schlau machen oder habt Ihr da spezielle die Ihr mir empfehlen könnt?

Ach ja und noch eine Frage, habe gelesen das manche nach einiger Zeit bei hohem Gewichtsverlust Haarausfall bekommen, kann man da irgendwie vorbeugen mit Biotin oder ist es unumgänglich? Stelle ich mir schrecklich vor, habe lange Haare bis die wieder Nachwachsen oweh :heul: .
Liebe Grüße

Molly 2012

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Hermanngerman

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Donnerstag, 2. August 2012, 15:22

Hallo Molly, :217:

am Besten, man nimmt ein Eiweißpulver ohne jede Geschmacksrichtung, denn dann kann man das Pulver in alle möglichen Gerichte einrühren. Das Proteinpulver braucht man, da vor allem in der ersten Zeit verstärkt dieses Mittel verhindert, dass man Muskelgewebe nicht verliert. :166:

Haarausfall muss nicht sein. Das liegt vor allem daran, wie man sich nach dem Eingriff ernährt und wie gut die Nachkontrolle des Stoffwechsel durchgeführt wird. Aber wie auch immer, in der Regel lässt ein Haarausfall nach kurzer Zeit wieder nach und die Haare wachsen wieder nach. :102:
Was die Vitaminpräparate betrifft, ist nur in der Flüssig- und Breiphase so etwas nötig. Ausreichend frisches Gemüse , Fisch und abwechslungsreiche Kost reichen beim Schlauchmagen aus, den Vitaminhaushalt zu stabilisieren. Eventuell B 12 muss bei Frauen zusätzlich gespritzt werden. Also mache Dir keinen großen Kopf, es ist leichter als Du denkst. :111:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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14

Donnerstag, 2. August 2012, 18:41

Du hast recht es hört sich alles sehr einfach an, kaum zu glauben das es wirklich so sein kann. Zu schön um wahr zu sein, ich hoffe so sehr das die Krankenkasse mitspielt. Vieleicht sollte ich am Montag mal anrufen und fragen ob meine Unterlagen angekommen sind und ob alles beisammen ist was gebraucht wird. Ich hoffe auch das ich vieleicht das Glück habe das die Unterlagen erst garnicht zum MDK geschickt werden, aber da sind meine hoffnungen wohl etwas hoch gesteckt, naja abwarten. Aber leider ist das nicht gerade meine stärke bin schon ganz hibbelig und wenn die unterlagen erst mal beim MDK sind, dauert es ewig ätzend.

Momentan bin ich so motiviert das würde ich gerne ausnutzen, nicht das mich doch noch der Mut verlässt. Bei meinem erstgespräch musste ich 3 Wochen warten da kamen schon wieder Zweifel auf. Aber ich habe dann gedacht kannst Dirs ja mal anhören passiert ja noch nichts und so bin ich hingegangen. War auch gut so, seither bin ich eigentlich davon überzeugt das es die richtige Entscheidung ist, ich hoffe es bleibt so.
Liebe Grüße

Molly 2012

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Donnerstag, 2. August 2012, 19:23

Hallo Molly, :217:

wenn Deine Kasse nicht zu weit weg ist, schadet es nicht, wenn Du dort hin fährst und persönlichen Kontakt zur Sachbearbeiterin oder -Bearbeiter aufnimmst. So etwas schadet nicht und wenn sie sehen, dass es Dir am Herzen liegt, macht das viel aus. :32:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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Donnerstag, 2. August 2012, 20:22

das ist bei mir nicht ganz so einfach, da ich selbst Mitarbeiter bei der Krankenkasse bin (bekomme deshalb aber keine Vergünstigungen oder so). Die Unterlagen werden bei uns leider nicht vor Ort bearbeitet, sondern Zentral in Wiesbaden, da sitzt der Ansprechpartner für Mitarbeiterdaten. Ich hatte vorweg schon mal dort angerufen und mit meiner Sachbearbeiterin gesprochen und wollte Wissen welche Vorausetzungen ich erfüllen muss und welche Unterlagen ich brauche. Darauffin hat Sie etwas komisch reagiert und mich ironisch gefragt "und das wollen Sie von mir wissen?", ich habe dann ja gesagt, darauf hin habe ich die Info bekommen das ich eine Ärztliche Verordnung von der Klinik brauche und einen Essensplan über 3 Wochen das wars. Sie hat noch gefragt ob ich schon in einer Klinik war, darauf habe ich geantwortet nein aber das ich wüsste wo ich hin gehen würde Klinikum Sachsenhausen und das ich mich vorher aber Informieren wollte was ich alles brauche. Fand ich ganz schön Doof da es ja nur die halbe Wahrheit war wie ich bei vielen schon gelesen habe. Ich hoffe halt jetzt nur das meine Unterlagen ausreichend sind. Ich habe folgende Unterlagen an die KK geschickt:

Antrag auf Schlauchmagen

Informationen Schlauchmagen-Operation

Attest Hausarzt

Empfehlung Krankenhaus Sachsenhausen

Ernährungstagebuch über 3 Wochen (Auszug)

Diätversuche/Gewichtslebenslauf

Informationen Adipositas-Chirurgie

Informationen Magenbypass

Sportlebenslauf

Erwartungen nach der Operation

gesundheitliche und persönliche Folgen

Selbsthilfegruppe Hanau

AOK-Gesundheitskurse

multimodales Konzept

Bilddokumentation

Ärztliche Befunde



Die Selbsthilfe Gruppe besuche ich allerdings erst im August das erste mal und der AOK Gesundheitskurs beginnt erst im September war allerdings 1x im Mai bei einer Ernährungsberatung.
Liebe Grüße

Molly 2012

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Donnerstag, 2. August 2012, 22:50

Huhu, :217:

ich habe nochmal zwei Fragen :frag022: die mich beschäftigen.

Wie lange fällt man nach einer Schlauchmagen OP ca. aus, bis man wieder arbeiten kann im Büro?

Ich frage deshalb, weil ich erst im Juni wieder angefangen habe zu arbeiten, nach meiner Elternzeit und ich daher nicht allzulange gleich wieder fehlen möchte.

Wie bekommt man Bewegungstherapie verschrieben und wo kann man die dann machen?
Liebe Grüße

Molly 2012

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Freitag, 3. August 2012, 09:22

Hallo Molly, :217:

ich bin nach 14 Tagen wieder im Geschäft gewesen. Bei Büroarbeit kann man das machen. Anders sieht es aus, wenn man heben muss. Das muss man ca. vier Wochen lassen. :175:

Bewegungstherapie verschreibt der Hausarzt. In der Regel erhält man etwa 50 Anwendungen. Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass die Bewegungstherapie nicht dem Arzt in seinem Verschreibungsetat angerechnet wird. Du solltest Dich an einen Behinderten-Sportverein wenden.Dort sind ausgebildete Trainer und Übungsleiter, die Dir helfen. Außerdem rechnen sie mit den Kassen direkt ab. In der Regel bekommst Du Fahrtkosten erstattet, wenn Du weiter fahren musst. :b63:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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19

Freitag, 3. August 2012, 10:25

Danke Hermann :205: 14 Tage laggen sich verschmerzen das ist kein Problem, es sind momenta ja auch nur 2 Tage die Woche die ich arbeiten muss die bekomme ich dann schon rum.

Ich habe mal nach den Vereinen geschaut, da gibt es ja so einige, mich hat besonders einer angesprochen der auch Wassergymnastik mit Aquawalking und Aquajogging macht. Dann muss ich jetzt nur noch meinen Hausarzt davon überzeugen das ich das brauche. Gibt es da ein paar Tipps wie ich argumentieren kann, falls ich gesagt bekomme das geht nicht oder so?
Liebe Grüße

Molly 2012

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02.08.2012 Antrag wurde zum MDK geschickt
14.08.2012 Anruf der KK Antrag wurde genehmigt :250:
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20

Samstag, 4. August 2012, 09:59

und so geht es weiter, hatte heute einen Brief im Briefkasten von der AOK das meine Unterlagen an den MDK geschickt wurden und das es ca. 4 Wochen dauern kann. :heul: Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Wollte eigentlich am Montag mal nachfragen ob alle Unterlagen da sind und mal horchen wie die Tendenz ist, kann ich mir wohl sparen. Oder macht es trotzdem sinn mal anzurufen, damit gesehen wird das es mir wirklich ernst ist? Oh man der MDK entscheidet mit sicherheit per Aktenlage, kann er ja wenn er meinen Antrag befürwortet. Sollte er aber abgleht werden, wäre es mir lieber wenn ich mich perönlich dort vorstellen könnte, aber das liegt leider nicht in meiner Macht. Ach es könnte alles so einfach sein, ja wenn......

Jetzt kann ich nur noch abwarten und Tee trinken, und hoffen hoffen hoffen. Bitte drückt mir ganz fest die Daumen das mein Antrag genehmigt wird.
Liebe Grüße

Molly 2012

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Hermanngerman

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21

Samstag, 4. August 2012, 12:39

Hallo Molly, :217:

eigentlich gibt es keine Gründe, dass man Dir den Sport verhindert. Zumal dieses Rezept nicht auf den Verschreibungsetat des Arztes angerechnet wird. Sollte der Arzt tatsächlich sagen, es gehe nicht (es sei denn, dass medizinische Gründe vorliegen), sage ihm, dass es nicht auf sein Etat angerechnet wird. Manchmal wissen das die Ärzte nicht, oder haben es vergessen. :155:

Das Schreiben der Kasse ist ein Zwischenbescheid. Aber wie schon geschrieben, dauert die Bearbeitung bis zu drei Monaten. Was ich immer von Vorteil halte, ist eine Einladung zum MDK. Denn da hat man die Möglichkeit, seine Situation explizit darzustellen. In den meisten Fällen, die ich kenne, hat dann der MDK zugesagt, denn das persönliche Gespräch ist tausend mal mehr Wert als nüchterne Akten. :218:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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22

Samstag, 4. August 2012, 15:01

Hallo Molly,

ja etwas Geduld gehört auch immer wieder dazu - und du schaffst das auch.


Zum Thema Reha-Sport hab ich was für dich:


Quelle: http://www.klinikum-duisburg.de/aktiv-fu…tionssport.html


Bestehen körperliche Funktionsbeeinträchtigungen, hat der Gesetzgeber festgelegt (§43 SGB V in Verbindung mit §44 SGB IX), dass die Krankenkassen und Rentenversicherungs-träger (BfA, LVA) Sport und Training unterstützen müssen. Dies ist nicht nur eine Ermessensentscheidung der Kostenträger, die Versicherten haben hierauf sogar einen Rechtsanspruch! Vorrangiges Ziel des Rehabilitationssports ist es, die eigene Verantwortlichkeit des Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe auf eigene Kosten zu motivieren.

Wichtig: Die Verordnung dieser Maßnahme belastet nicht das Budget Ihres Arztes; im Gegensatz einer Verordnung von Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie ist die Verordnung des Rehabilitationssports nicht budgetiert; d. h. Ihr behandelnder Arzt unterliegt dort keiner Beschränkung.
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23

Samstag, 4. August 2012, 19:14

Vielen Dank für die Infos Ihr Seit Spitze. :203:

Ich freue mich schon auf die Verschreibung und werde am Montag gleich mal bei dem Verein anrufen die auch Wassergymnastik anbieten Spitze :101: . Hoffendlich haben die auch noch Plätze frei, dann kann es los gehen :e58: :7ff0: :001:
Liebe Grüße

Molly 2012

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24

Samstag, 4. August 2012, 19:59

Huhu Hermann,

sag mal kann man das beeinflussen ob man beim MDK vorgeladen wird oder nicht? Ich kenne das nur vom Zahnersatz wo ich arbeite wenn da ein Antrag zum Gutachter geht, bekommt der Versicherte gleich ein Anschreiben mit der Adresse und Telefonnummer vom Gutachter um da einen Termin auszumachen. Ich habe ja nur ein Schreiben bekommen das die Unterlagen zum MDK geschickt wurden. Oder läd mich der MDK evtl. selbst ein?
Liebe Grüße

Molly 2012

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Hermanngerman

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25

Sonntag, 5. August 2012, 11:03

Hallo Molly :217:

Du kannst im Antrag darauf hinweisen, dass Du vorgestellt werden willst. Geht man diesem Wunsch nicht nach und die OP wird abgelehnt, haben die Kassen im Falle einer Klage schlechte Karten, denn die Gerichte kennen keinen Spaß mit dieser Arbeitsweise. Wir haben bei uns immer wieder Fälle, bei denen das Sozialgericht die Kassen hinten runter fallen lassen, weil Ablehnungen nach Aktenlage entschieden wurde und dem Wunsch der Patienten nicht gefolgt wurde.
Meine Erfahrung ist, dass im Falle eines Vorstellungstermin beim MDK immer ein Zeuge hingegen sein sollte. Dieses kann eine Person Deines Vertrauens sein. Der Zeuge sollte ein Gesprächsprotokoll führen, denn im Falle späterer Rechtsstreitigkeiten gelten die Aufzeichnungen als Beweis. Der MDK muss Zeugen akzeptieren, was auch in der Regel keine Probleme gibt. Sollte der Gutachter ablehnen, hart bleiben und einen neuen Termin bei einem anderen Gutachter ausmachen. Wie schon gesagt, der Gutachter muss eine adäquate Ausbildung haben. Ein Sozialmediziner reicht für die Beurteilung nicht aus. Es muss mindestens ein Internist sein.

Noch ein Thema: Ernährungsprotokoll. Diese AUFZEICHNUNGEN WERDEN IMMER WIEDER VON DEN KASSEN GEFORDERT: das ist illegal!!! Das Ernährungsprotokoll, oder wie es auch immer heißt, unterliegt dem Datenschutz und wird nur dem Arzt oder der Ernährungsberatung eures Vertrauens vorgelegt. (Man kann auch nicht von euch verlangen preis zu geben, wann ihr wie viel Sex hattet). :114:

Die Kassen und der MDK haben kein Recht diese Aufzeichnungen einzusehen. Was sie brauchen ist ein Gutachten und Bericht der Ernährungsberatung. Mehr gibt es nicht. Lasst euch nicht erpressen. Der Nachteil besteht darin, dass man durch Fehler in Ernährungstagebüchern euch ein Strick gedreht werden kann. Ein Beispiel: Ihr fahrt in eine Stadt und seid den ganzen Tag dort. Das Mittagessen fällt aus und ihr kauft euch einen Hamburger. Schon das reicht aus, dass der MDK das benutzt um euch Gefräßigkeit vorzuwerfen, obwohl ihr den restlichen Tag nicht mehr gegessen habt. Sollte also die Kasse ein Ernährungstagebuch anfordern schreibt ihnen, dass das dem Datenschutz unterliegt und ihr ein Gutachten eurer Ernährungsberatung bereits geschickt habt oder nachreichen werdet. :137:

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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26

Dienstag, 7. August 2012, 10:18

es gibt neuigkeiten

Huhu Ihr lieben, :217:

es gibt neuigkeiten, ich hatte gestern bei der KK angerufen und aufs Band gesprochen, da mir aufgefallen ist das ich den Einweisungsschein vergessen habe, auch noch Fragen zum MDK hatte und um Rückruf gebeten. Heute Morgen wurde ich gleich um 8:00 Uhr zurückgerufen, die Dame am anderen Ende war sehr nett und hat mir gesagt das die Unterlagen zum MDK in Offenbach geschickt wurden, leider wusste Sie nicht was das genau für einen Arzt ist. Sie erklärte mir falls der MDK mich sehen möchte, er das der KK mitteilt und die wiederum mir (Umständlich und Zeitaufwendig :54: ). Aber dann sagte Sie noch das meine Unterlagen ja sehr Umfangreich waren und bei dem BMI, aber mehr würde Sie mir nicht verraten. Und das " mehr würde Sie mir nicht verraten" hat Sie mehrmals wiederholt, hört sich doch nach einer positiven Resonaz an freu.... Wegen dem Einweisungsschein meinte Sie das hätte noch Zeit, den könnte ich dann immernoch nachreichen. Da habe Ich Sie aber davon überzeugt das Sie den unbedingt brauch lach.... gebe Ihn gleich heute zur Post. :218:

Vor lauter Aufregung habe ich ganz vergessen mir die Adresse vom MDK geben zu lassen, sonnst hätte ich da mal angerufen und nachgefragt wie weit der Arbeitsstatus bei denen ist. So wie ich es verstanden habe sollen die Unterlagen erst mal nach Aktenlage begutachtet werden. Glaube die wollen von dem nur noch mal eine Bestätigung, den eigentlich steht die Entscheidung ja fest. Weis nur nicht was die Machen würden falls doch ein Negativ kommen würde, aber da können die mich mal kennenlernen.

Aber jetzt denke ich erst mal Positiv und hoffe das sich die Angelegenheit nicht so lange hinzieht. Bin ja schon am überlegen ob ich in der Klinik anrufe und einen Termin ausmache für die OP, verschieben kann ich den ja immernoch. Aber da könnte ich die Wartezeit überbrücken. Was meint Ihr oder ist meine Euphorie übertrieben?
Liebe Grüße

Molly 2012

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Hermanngerman

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27

Dienstag, 7. August 2012, 20:42

Hallo Molly, :234:

beim MDK anrufen macht wenig Sinn. Das rechtliche Gründe. Denn der MDK ist von Deiner Kasse beauftragt worden. Der MDK hat mit Dir keinerlei Rechtsverbindung. Du kannst noch nicht einmal gegen diese Organisation klagen. Allerdings hat die Kasse für die Entscheidung die volle Verantwortung. Der MDK gibt nur eine "Empfehlung" ab. Da die Kassen reine Versicherer sind, haben die natürlich keine Ahnung von Gesundheit, auch wenn sie fälschlicherweise damit in der Werbung auf den Putz hauen. Aber sie beziehen sich in ihrer Entscheidung oft auf den MDK. Sie können auch gegen den MDK stimmen. Dazu ist die Anhörung vor eine Ablehnung gesetzlich vorgeschrieben. Wenn Du also gewichtige Argumente gegen das Gutachten des MDK nachlieferst kann die Kasse eine andere Entscheidung treffen, oder ein zweites Gutachten von anderer Stelle nachfordern. Aber dieses Alles innerhalb der Beiarbeitsfrist gemäß dem SGB und/oder Sozialgerichtsgesetz.

Gruß :ciao:

Hermann :018:

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Dienstag, 7. August 2012, 20:53

@ Molly

ich versteh deine Ungeduld - aber du wirst wie alle anderen auch warten müssen. (nicht böse gemeint)

Die Klinik in Frankfurt wird nicht begeistert sein bzw dir keinen Termin geben, wenn du noch keine Zusage hast.
Dort sind so viele die auf Termine warten und dann einen "blind" zu machen mögen die bestimmt nicht.

Nutze die Zeit für dich, tu was für dich .... bereite dich vor! Wie ?

- du kannst dir einen Atemtrainer besorgen, was die Narkose später erleichert
- du kannst dir Essenspläne anschauen für nach der OP
- du kannst weiter im www nach weiteren Erfahrungsberichten suchen, es gibt so viele Filmchen z.B. in Youtube
- du kannst dich selbst fit machen mit viel Spazieren- oder Treppengehen
- und und und.....

Ich weiß es fällt schwer, aber auch die Kassen und MDK haben Ferienzeit und bei immerzu nervigen Nachfragen würde ich als Sachbearbeiter langsam stinkig werden - und vllt. deine Akte nach unten legen *lächel*

Ist nur meine persönliche Meinung.

Alles Gute wünsch ich dir :204:
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Dienstag, 7. August 2012, 22:16

Huhu, :217:

danke für Euere ehrliche Antwort und Meinung. Ja Ihr habt recht ich halte die Füße still und warte brav ab was auf mich zukommt. :Auge007:

Ach ich war heute Morgen so aufgeregt und durch den Wind, weil ich mich so gefreut habe. (Hoffendlich nicht um sonnst) Ich denke ich habe alles getan was in meiner Mahcht steht und muss mich jetzt halt in Geduld üben.

Ich werde mich jetzt erst mal schlau machen wo ich in Zukunft Wassergymnastik usw. machen kann.

Atemtrainer guter Tipp, kenne ich von meiner Kur da habe ich das auch gemacht wegen meinem Asthma. Muss die Übungen nur wieder aktivieren.

Klar und weiter Informieren werde ich mich auch, habe mir das Buch gekauft "Neue Chanchen bei Adipositas" vom Prof. Weiner aus der Klinik in Sachsenhausen wo ich mich ja Operieren lassen möchte. Und das Buch "Ernährung im Kontex der bariatischen Chirugie" von Mario Hellbarth, aber auf das warte ich noch.

Die Wartezeit bekomme ich schon rum, Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut. :111:
Liebe Grüße

Molly 2012

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Jetisa

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Montag, 13. August 2012, 13:42

Aber das kenne ich, weil man eben schon soviele Jahre mit dem Gewicht rumläuft denke ich möchte man auch nicht mehr lange warten.

Ich muss erstmal zu meinem Ersttermin im September. Und die Zeit geht nicht rum :175:

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Dienstag, 14. August 2012, 19:05

Huhu,

es gibt tolle neuigkeiten, heute hat mich die KK angerufen ich habe die Zusage für die OP bekommen. :101:

Jetzt muss ich mich nur noch um den OP Termin kümmern.

Wobei es evtl. eine änderung gibt, wo ich mich operieren lasse. Ich war gestern das erste mal in Hanau im St. Vinzenz Krankenhaus in der Selbsthilfegruppe. Hat jemand von Euch schon mal was von der Klinik gehört? Dort werden auch die Adipositas Operationen gemacht, wusste ich vorher aber nicht. Der Chefarzt Dr. Vogt befasst sich seit 1996 mit diesen OP´s und die Klinik hat wohl auch seit diesem Jahr eine Auszeichnung bekommen. Bin jetzt am überlegen ob ich meine OP nicht lieber dort machen lasse, da die Klinik nur 10 min. von uns entfernt ist und mich mein Mann nach der Arbeit (arbeitet auch in Hanau) auch besuchen könnte solange die Kinder noch im Kiga sind. Was wenn ich in Frankfurt wäre nicht möglich ist. Ich habe auch keine Ahnung ob schon so kleine Kinder 4,5 Jahre auf die Station dürfen. Meistens ist es ja erst ab 12 Jahre erlaubt. Wäre für mich natürlich schöner wenn mich meine Familie besuchen könnte. Ja und der Gedanke ist auch wegen der Nachsorge, da könnte ich auch nach der Arbeit hin, was in Sachsenhausen weniger möglich ist. Daher bin ich im Moment etwas hin und hergerissen. Wobei ich mich wahrscheinlich für die Klinik entscheiden würde wo ich schneller einen Termin bekomme.

Das einzige was mich in der Selbstfilfegruppe ein bischen verwundert hat war, das dort alle bis auf eine Patientin (Bypass konnte bei Ihr nicht operiert werden wegen mehreren Magen Op´s, daher jetzt Schlauchmagen) einen Magenbypass hatten. Der Dr. Vogt scheint die wohl gerne zu operieren keine Ahnung. Naja jedenfalls waren die Leute überzeut von der Klinik das ist ja das wichtigste.

Wie würdet Ihr jetzt entscheiden? Sachsenhausen hat halt einen guten Namen, Hanau ist halt näher????
Liebe Grüße

Molly 2012

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marcho

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Dienstag, 14. August 2012, 19:34

:47: Molly

Meine Glückwünsche zur KoGu!!!!!! :101: :229: :101:

In der Sache mit der Klinik kann ich dir nicht gerade eine Stütze sein, da ich diese natürlich nicht kenne. Aber eines ist Wichtig, du musst dich wohl fühlen, ob es mit der Klinik allg. oder am Wichtigsten mit dem Chirurg. m.E. wäre die Entfernung nur 2. Priorität.
Betreffend Magenbypass. Es ist einfach ein A+O einer guten Beratung, die richtige Methode für den Patienten zu finden. Bedenke: Der Schlauchmagen reicht nicht, auch wenn dies schon vor der OP bekannt wäre (Leider in Deutschland schon vorgekommen) und dann noch ein Bypass machen lassen. Also ein 2. mal unters Messer, auch wenn es, bei anfänglichen guter Planung, mit einer OP gemacht werden könnte. Das andere, es wäre ein Bypass gemacht worden (grössere und intensivere OP als Schlauchmagen) aber ein Schlauchmagen hätte ausgereicht. So hättest du dich einer grösseren unnötigen OP unterzogen. Deshalb wird es sicher nicht stimmen, dass dieser von dir genannte Arzt am liebsten Magenbypass operieren möchte.
Also lasse dich gut beraten, welche Methode für dich die Beste ist.

Halte uns auf dem laufenden, wie es bei dir weitergeht.

Grüessli

Marc :877:

Jetisa

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Dienstag, 14. August 2012, 20:49

Glückwunsch, ich beneide dich, wenn bei nur auch alles so klappt, dann bin ich glücklich.

Aber dir wünsche ich alles gute.

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Dienstag, 14. August 2012, 21:00

Danke Marc,

ich freue mich rießig über meine Kostenzusage und jetzt doch so schnell einfach Spitze.

Ich hatte mich gestern mit einer Frau in der Selbsthilfegruppe unterhalten. Ihr erging es auch so wie mir, Sie war auch erst in Sachsenhausen und war entäuscht. Sie meinte da wäre alles nur Massenbafertigung. Das Gefühl hatte ich auch, mein Gespräch war ganz kurz Sie ist meine Unterlagen durchgegangen und hat gesagt das ich für beide Techniken in Frage komme Bypass wie Schlauchmagen und hat mir erklärt das man mit dem Bypass etwa 10% mehr abnehmen kann und das war es. Ich hatte Ihr nur gesagt das mir vom Kopf her der Schlauchmagen besser zusagt, weil da alles noch an seinem Platz ist halt nur verkleinert. Damit war das Gespräch beendet. Sie hat mich jetzt nicht beraten welche OP für mich besser wäre oder warum im Prinzip war es meine Entscheidung. Ob die nun richtig oder falsch ist?????

In Hanau müssen die Gespräche wohl etwas umfangreicher ablaufen. Ich hatte nicht mal die möglichkeit zu fagen ob es möglich ist meinen Zwerchfellbruch mit zu operieren. Den wenn die schon mal dabei sind könnte das doch sicherlich gleich mitgemacht werden. Hatte sowas auch schon mal gelesen das man das machen kann.

Die entfernung der Klinik spielt schon auch mit eine Rolle. Wenn ich ausfalle muss mein Mann ja alles alleine Managen. Er muss mich hinfahren und wieder abholen (hoffendlich auch besuchen) und das mit der Arbeit und den Kindern vereinbaren können. Da wir keine Großeltern haben ist sonnst die Bereuung unserer Kinder nicht gewährleistet. Wenn nach der OP nochmal was sein sollte haben die auch eine Notfall Ambulance in die ich inerhalb 10 min. hingefahren wäre. Frankfurt ist zwar auch nicht sehr weit, aber bis man da immer einen Parkplatz hat. Meinem Mann wäre es auch lieber wenn ich nach Hanau gehen würde und eigentlich spricht ja nix dagegen auser das ich in der Klinik noch kein erstgepräch hatte. Naja und das hatte mir ja in Frankfurt nicht wirklich viel gebracht. Na ich werde mal sehen für welches ich mich letztendlich entscheiden werde. Werde es vieleicht auch davon abhängig machen wo ich eher einen OP Termin bekomme mal sehen.
Liebe Grüße

Molly 2012

23.07.2012 Erstgespräch KH Sachsenhausen
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Dienstag, 14. August 2012, 21:04

Danke Jetisa,

aber Du schaffst das auch, musst nur ganz fest daran glauben das wird schon :163:
Liebe Grüße

Molly 2012

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Dienstag, 14. August 2012, 22:57

Ja ich glaube fest daran und werde auch alles tun was mir dann gesagt wird. Nun muss ich erst meinen Termin im September abwarten. Aber ich werde euch auf dem laufenden halten.

:216:

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Donnerstag, 16. August 2012, 19:27

Huhu, :217:

ich kann es garnicht glauben, ich habe so ein Glück das es schon fast unheimlich ist. Habe mich nach langem hin und her doch entschieden mich in Sachsenhausen operieren zu lassen.

Ich habe gestern meine Unterlagen hingefaxt und heute mitgeteilt bekommen das ich am 06.09.2012 in die Klinik kommen soll und am 07.09.2012 operiert werde. Mann das sind genau noch 3 Wochen der Hammer!!! Und ich hatte soooo..... eine Angst und jetzt freue ich mich auf die OP und mein neues Leben danach.
Liebe Grüße

Molly 2012

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Donnerstag, 16. August 2012, 20:33

Hallo Molly2012,

ich freue mich wahnsinnig für dich und drücke dir alle Daumen, und denke ganz fest an dich!!!! Das Bauchgefühl entscheidet meistens richtig!!!!

:laola: :fing003: Juwwora



19.04.2012 Antrag abgegeben
07.07.2012 Ablehnung
13.07.2012 Wiederspruch eingelegt
06.09.2012 Zusage
04.11.2012 Einrücken ins KH
05.11.2012 OP Schlauchi
12.11.2012 Nach Hause entlassen

17.02.2013 uhu01

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Donnerstag, 16. August 2012, 20:55

Vielen Dank, :danke01:

mir ist mein Glück schon fast ein bischen peinlich wenn ich lese wie lange andere kämpfen müssen. Ich wünsche Euch auch allen das Ihr Euer Ziel ereicht, auch wenn manchmal umwege gemacht werden müssen. Der Weg ist das Ziel Ihr schafft das auch. :46:
Liebe Grüße

Molly 2012

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Dienstag, 4. September 2012, 10:14

Huhu, :217:

wollte mich nochmal melden falls ich es Morgen vergessen sollte vor Aufregung, den am Donnerstag geht es ja los da gehe ich in die Klinik und am Freitag ist mein OP Tag :krank: dann fängt mein neues Leben an. :101:

Ich hoffe es geht alles gut und ich komme schnell wieder auf die Beine, werde meine Familie und meine Hunde ganz schön vermissen und bin froh wenn ich dann wieder nach Hause darf.

Wenn ich wieder zu Hause bin, bekommt Ihr natürlich meinen ausführlichen OP Bericht.

Also bis Bald liebe Grüße

Ivonne
Liebe Grüße

Molly 2012

23.07.2012 Erstgespräch KH Sachsenhausen
27.07.2012 Gutachten im Briefkasten
30.07.2012 Antrag an KK geschickt
02.08.2012 Antrag wurde zum MDK geschickt
14.08.2012 Anruf der KK Antrag wurde genehmigt :250:
OP Termin 07.09.2012 am 06.09.2012 einrücken

Mein OP Bericht
Mein Schlauchmagen OP Bericht 07.09.2012


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